Das Stiefmütterchen

Das Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse, ist bei uns sehr beliebt und gilt als Symbol des Andenkens und der Erinnerung.

Stiefmuetterchen

Namensgebung

Die gegenseitige Bedeckung der Blütenblätter führte zur Namensgebung der Pflanze. Das breite unterste Kronblatt wird als „Stiefmutter“ bezeichnet. Dieses bedeckt teilweise die seitlichen Blütenblätter, die „Töchter“.  Diese wiederum bedecken die beiden obersten Blütenblätter, die sogenannten „Stieftöchter“, die sich allen andern Blättern unterordnen müssen.

Artenvielfalt

Die Gartenstiefmütterchen gibt es in zahlreichen Varianten, wobei die einzelnen Sorten mit ihren Namen häufig Hinweise auf ihre Farben und Eigenschaften geben:

  • Abendglut (tiefrot)
  • Alpensee (tiefblau)
  • Flamme Viola (feuerrot mit braunem Auge)
  • Schweizer Riese (besonders groß)
  • Viola Red Wing (gelb mit roten Unterblättern)
  • und noch viele mehr…

Pflanzung und Standort

Der Standort des Stiefmütterchens sollte in der Sonne oder im Halbschatten liegen. Der Boden sollte gut Feuchtigkeit aufnehmen können aber trotzdem wasserdurchlässig sein.  Man soll den Boden für die Stiefmütterchen mit Kompost oder mit einer anderweitigen Düngung gut vorbereiten. Ein solcher Boden ist ideal für eine reichhaltige Blütenbildung der Pflanze. Für Gefäßkulturen kann Einheitserde verwendet werden.

In Kombination mit Tulpen und Narzissen im Frühjahr oder Silberblatt und Christrose im Herbst und Winter erfreut das Stiefmütterchen als Beeteinfassung oder auch im Pflanzbehälter den Gartenliebhaber fast das ganze Jahr.

Pflege und Düngung

Stiefmütterchen benötigen zum prächtigen Gedeihen nur sehr wenig Pflege. Lediglich die Sommerblüher müssen im Abstand von zwei Wochen mit einem flüssigen Volldünger gedüngt werden. Untergemischte Komposterde sollte bei der Pflanzung grundsätzlich verwendet werden. Damit werden alle notwendigen Nährstoffe zugeführt und es entfällt eine weitere Düngung im Herbst und Winter.

 

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